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1984 erwarb ich meinen ersten Mac. Betriebssystem, Programme, Fonts und Dateien befanden sich auf zwei 400-KB-Disketten. Mit dieser Ausstattung und erster DTP-Software produzierte ich 1985 ein erstes Buch, 1986 meinen Bestseller zum Film Der Name der Rose. Eigentlich war das eine aus der Not geborene Entscheidung, welcher der Verlag zur zähneknirschend zustimmte. Ich hatte noch immer keinen Termin für mein Interview mit Sean Connery, der Erscheinungstermin von Film und Buch rückte immer näher, mit normalem Satz hätten wir den Zeitplan nicht einhalten können, also schlug ich das Computer Layout vor. Eigentlich fing also alles mit William von Baskerville beziehungsweise Sean Connery an. Die neue Herstellungstechnik interessierte viele aus der Verlagsbranche; nach einem Beitrag im Börsenblatt des deutschen Buchhandels wurde ich zu einem Vortrag vor Verlags-Herstellern eingeladen, der mit dem wenig begeisterten Fazit der Anwesenden endete, mit DTP könne man vielleicht Handzettel für den Kaufmann an der Ecke oder Schülerzeitungen machen, aber gewiß nie Bücher und ernsthafte Zeitschriften. Nun ja Einen weiteren Artikel darüber veröffentlichte ich in dem neuen DTP-Magazin Page, für das ich auch später weiter über DTP, Schriftgeschichte und ähnliches schrieb. Eines Tages kam ein Redakteur des Heftes auf die Idee, ich hätte doch mal Kunst studiert, ob ich nicht was über ein Bildbearbeitungsprogramm schreiben wolle. Ich wollte. Das war der Anfang. Dann kamen weitere Fachzeitschriften hinzu: MACup, die inzwischen längst eingestellten Airbrush Magazin, Pablo und Digital Imaging, später Computer Foto, und Mac Professionell. |